summertimegirl’s Words

September 3, 2008

ungezählte gründe warum ich meine Arzt mag

Gespeichert unter: 1 — by summertimegirl @ 9:24 Uhr vormittags

1. Er findet ich sollte mich von der Taliban  entführen lassen.

2. Ich müsste garnicht hiersein weil ich krank bin.

3. Schlafen ist keine Lösung -  aber man kann es 48 h am Tag tun.

4. Er kann nicht zaubern - aber er belegt im Urlaub immerhin Kurse.

5. Er weigert sich mich als Übungsobjekt zu missbrauchen.

6. Er sagt ich bin eine liebe Patientin - obwohl ich ständig Fragen stelle - und man kann toll mit mir reden.

7. Einkaufen sei der Anfang allen Übels.

8. Manchmal muss man sich zeitlassen - Vertagung ist nicht feige, sondern friedensstiftend.

9. Ich darf in 2 Wochen wiederkommen - und jederzeit vorher, wenn ich zuviele Morde begehe.

Juli 27, 2008

Rück.blick

Gespeichert unter: 1 — by summertimegirl @ 1:03 Uhr nachmittags

Warum man sich fragt was gestern war - auch bei anderen? Weil man sich Gedanken macht, weil man mit ihnen versucht eine Nähe zu teilen, die einem wieder einmal verwehrt wurde.

Ich mag die Mauern wenn sie hochgezogen werden, sie zeigen mir welche Grenzen ich nicht mehr überschreiten will.

Fernab von den Mauern und den Herzenskernen gibt es Wiesen voller Mohn und die Erinnerung an diesen spöttischen Hohn, der das Interesse als Nachklang begleitet, verweht.

 

Heute abend vielleicht schon mit Mozarts Sonnenklängen. Vielleicht aber auch erst, wenn diese Narbe soweit vernarbt, dass sie nicht jedes Mal erneut aufgerissen werden kann. Ich weiß es nicht, und ich habe auch nicht mehr vor es herauszufinden. So wie mein Efeu langsam abstirbt, stirbt wohl vieles dazwischen, zwischen mir und dem anderen - doch wie soll ich es giessen, wenn Du einen Stacheldrahtzaun darum errichtest?

 

 

Eine andere Baustelle: ich habe die Prüfungen bestanden. Zu dem trouble aussenrum mehr - sobald es schriftliche Nachweise gibt und alles sich wieder beruhigt hat.

Gestern  gab es Wasser und Eierlikörwerfereien…;) Wir sind alle wieder trocken…;) Hoffentlich auch wieder gut gelaunt… nun gibt es Putzen. Für Herz, Seele und gegen die Einsamkeit, die so hell brennen will, wie der Schmerz es fordert.

Ich bewundere die Wolken und bastle mir ein Papierschiff.

Fahr davon, dorthin wo es friedlich ist und die Tage ohne mich beginnen…

Juli 15, 2008

Yesterday

Gespeichert unter: 1 — by summertimegirl @ 2:17 Uhr nachmittags

schienen all meine troubles nicht so far away…

Aber Sport und das Lieblingsweib haben mich wieder zur Ruhe gebracht…DANKE dafür.

Die Fortbildung ist dadurch nicht besser…aber auch das wird schon vorbeigehen…Morde begehen habe ich als unpraktisch beschlossen.

Dafür geh ich jetzt Ärzte ärgern;)

 

Es liegt alles nur daran, dass ich keine langen Fingernägel habe! (Satz des Tages)

Juli 9, 2008

Worte des Tages

Gespeichert unter: 1 — by summertimegirl @ 1:28 Uhr nachmittags

Tagesborstenlängenwert…

Ich als nicht produzierende Gewerbliche…

 

Ich kann also sagen - Fortbilden macht manchmal auch Spaß. Statistik in Ausnahmefällen auch - trotz all der ertrunkenen Pferde…

Und ein Mädelsabend mit S. sicherlich auch…heute bin ich ein bischen vergnügungssüchtig..

Juli 8, 2008

Satz des Tages (gestern)

Gespeichert unter: 1 — by summertimegirl @ 1:51 Uhr nachmittags

Gestern war irgendwie nicht mein Tag, frustriert, selbstkriselnd, traurig, einsam, überlastet und extrem überladen mit Arbeit.

Als diese dann Abends ein Zuhause in der Bibliothek fand, kam auch ich langsam zur Ruhe - und mir fiel der Satz des Tages wie getrocknete Blumen aus einem Buch vor die Augen:

 

“”Still confused, but on a higher level!”"

 

Der Tag war gerettet - und mit dem Heutigen versuche ich ähnliches.

Statt frustriert bin ich heute nur extrem gelangweilt.

Ich kanzel wohl alle Pläne und schreibe heute abend meinen Bericht. Ich könnte es ja mal zumindest versuchen. Das Wetter läd eh zum Zuhause sein ein, und vielleicht schaffe ich dann auch noch ein wenig Aufräumen.

Ich werde meine Staubflusen zwar schmerzlich vermissen, aber das Efeu braucht Wasser.

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Ach ja M. - wenn Du Puschel wirklich getötet haben solltest, dann….

Juli 7, 2008

baby.bird

Gespeichert unter: 1 — by summertimegirl @ 2:14 Uhr nachmittags

Wieder einer dieser Tage.

Einschlafen, Selbstzweifel und zu wenig Zeit für alles wichtige.

Der Abend wird in der Bibliothek enden, und mit einem Whiskey auf dem Balkon.

Alles gestrichen was nicht nötig ist - mich vornean.

Die Nacht ist lang für Tage, deren Anfang man verschläft.

Ich lebe in einem Krimi, und töte täglich erneut den Mörder in mir.

Belanglos und gleichzeitig eine irre Kraft, auf die ich nicht zugreifen will, weil sie mich überrennen könnte…

 

Nun schreibe ich einen Brief, und noch einen und noch einen und warte auf einen Raben, der mich zu lange nicht besucht hat. Vielleicht sollte ich D.s Angebot annehmen. vielleicht sollte ich flüchten.

vielleicht auch einfach nur dem Seil folgen, dass ich gespannt habe…

Juli 6, 2008

des Tages

Gespeichert unter: 1 — by summertimegirl @ 5:50 Uhr nachmittags

Wunsch des Tages:  Das Lieblingsweib in den Arm nehmen.

Satz des Tages: Perfect dreams exist only in beherrschten Bedingungen.

Tat des Tages: bei Gewitter auf dem Balkon lesen

Angekommen

Gespeichert unter: un.e:motional — by summertimegirl @ 1:55 Uhr nachmittags

Und doch schon wieder dazwischen. Ich betrachte meine Möbel, die nicht zu mir gehören, das Chaos, das nicht nach mir aussieht und den Rechner, auf dem nur Arbeitsdaten ihr Dasein fristen.

Ich mag reden, doch ich weiß nicht worüber.

Ich mag jemanden anrufen, und weiß nicht wen.

Ich habe nichts zu sagen.

 

Vielleicht dass es mir leidtut. Oder dass ich gerne dabin. Oder dass mir die Arbeit zuviel wird. Oder dass ich QM nicht verstehe, endlich einen Job will.

Oder dass das Wetter hier 10 Grad wärmer - und gefühlte 80% schwüler ist als zuhause.

 

Ich klammere mich an meinen Stift und hoffe dass Montag bald kommt

Verpasste Gelegenheiten

Gespeichert unter: 1, Einzel.heiten — by summertimegirl @ 1:44 Uhr nachmittags

Verpasste Gelegenheiten häufen sich zur Zeit in meinem Leben.

Die Gelegenheit zu schreiben, die Gelegenheit zu schlafen, zu lernen, zu leben…

Alles passiert und doch bin ich oft nicht dabei, und wenn ich dabei bin, bin ich nicht da…

Gestern war es wieder so. Langersehnte Party, mit lieben Menschen, alles geplant, knapp jedoch passend, und dann die Hitze, kurze Zeit im Krankenhaus, doch keiner mehr, der zum Bahnhof fährt. Vor 12 keine Chance anzukommen.

Dadurch Gelegenheit zum Lernen gefunden. Wie war das mit den ineinandergreifenden Türen?

Ich weiß nicht mehr durch welche ich gehen kann - und muss.

Ich weiß nicht welche nach Hause führt, und in die Zukunft, die ich einmal haben will.

Ich habe die Gelegenheit verpasst das Efeu zu giessen, Abschied zu nehmen, gesund zu werden. Die Gelegenheit manchen Menschen zu sagen wie lieb ich sie habe, und anderen ehrlich ein NEIN zu sagen.

Es wird Zeit umzuziehen - ich brauche neue Gelegenheiten.

Sonst verbrauche ich mich an mir selbst

D.runken Dreams

Gespeichert unter: 1 — by summertimegirl @ 8:17 Uhr vormittags

Hinter der Tür wartet die Flasche, am Hals ein Traum , ein Messer, ein Mann mit Händen, die schon den ganzen Globus umspannten.

Ich geniesse die Freiheit, die mir niemand nehmen darf ausser dem Traum. In der Erinnerung verschenke ich Bonsaibäume und weiße Fähnchen bevor ich zu Boden gehe.

In den Pfützen spiegeln sich die Spiegel an den Wänden und die Sterne in meinen Augen.

Ich versinke in einer Melancholie, die jene von Euch nicht mehr verstehen können, die gegen all dies den einen Menschen an ihrer Seite haben.

Die Einsamkeit ist ein klasklares Schwert, dass man sich immer wieder ins Herz bohrt, genährt von Euren Küssen und Träumen und der eigenen Rationalität.

Wenn ich ein Meerschweinchen besuche und mit Schokolade kuschel, wenn ich Wodka von meinen Fingerspitzen sauge, dann liebe ich sie wieder

meine traurig erkaufte

FREIHEIT

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