one step forward

Veröffentlicht in 1 am Juli 5, 2009 von summertimegirl

making two steps back….

my o my

 

I want my cup of tea.

Right now.

Right here.

Himbeeren, Schokolade, Badewasser mit rosa Blubbeln.

Lesen, schlafen, ein stummes Telefon.

Mit S. und Sekt auf der Terasse sitzen. Chatten mit T. Dodo kuscheln.

Ich will diesen anderen Schmerz nicht mehr.

nicht hier. nicht jetzt.

I’m going native. 9 to 5.

Wochenende

Veröffentlicht in 1 am Juli 5, 2009 von summertimegirl

eigentlich wollte ich ein wellnesswochenende.

ohne telefon, ohne störungen, viel ruhe, viel ordnung schaffen, viel denken.

 

die gefühlten 6 h freunde beruhigen und die 1,4 l Liter Sekt bis morgens um halb 2 mit meiner vermieterin waren ebensowenig eingeplant wie die seltsamen gedanken, die mietzekatze und das bedürfnis einfach so weiterzumachen.

ich will himbeeren!

maybe sometimes…

Veröffentlicht in 1 am Juli 2, 2009 von summertimegirl

rege ich mich nicht mehr über mich selbst auf.

Gestern hab ich gelesen (sinngemäß): die äußere Welt ist immer gleich, in sich konstant, wenn wir uns von ihr verletzen, stressen, beeinflussen lassen, dann liegt es nicht an ihr, sondern an unserer Bereitschaft die Dinge wahrzunehmen.

Ich suche gerade Ausreden. Dafür dass die Dinge laufen, wie sie laufen, obwohl ich eigentlich das Gefühl habe alles richtig zu machen.

Irgendwo ist ein Fehler in der Logik.

Einfach nicht nachdenken, nicht versuchen: TUN!

In diesem Sinne guten Morgen.

Glühwürmchen

Veröffentlicht in ab.wegig am Juli 1, 2009 von summertimegirl

Nur einfach weil es abend ist, weil es Spaß macht, weil es viel zu sagen gäbe und es für all diese Worte glücklicherweise zu spät ist. Weil nur die Erinnerung bleibt. Ein kaltes Feuer in einer taghellen Nacht:

 

Dort in der Nacht, hinter der Waldschenke. Weißt Du noch? Du, ich und eine Unschuld, die schon vor Jahren verloren schien?

Ich spürte das Holz in meinem Rücken und jenen warmen Geschmack von Sommerregen auf meiner Haut. Unter meiner Haut nur die Ahnung einer Umarmung von Dir. Stundenlanges Schweigen während eines Gespräches, das nichts suchte, als sein Ende.

Wir haben Weißwein getrunken und Erdbeerschokolade eisgekühlt. Auf der Zunge, neben dem Schlüsselbein, auf den Fingerspitzen.

Wir haben Whiskey getrunken und all jene Lieder gehört, deren Text Dir sagen sollte, wie sehr der Schmerz mich kaltlässt und das Glück mich verletzt.

Wir haben Sibirien gegründet, Grönland versetzt und rosa Pudel auf Eisbären gehetzt.

Vor dem Spiegel tanzte das Summertimegirl, dahinter nur ich.

Sinnlich bis zur verbotenen Atemlosigkeit waren wir beide.

Verboten einsam. Verboten frei.

Ich erkaufte mir Vergessen am kleinen Waldkiosk wie ein Eis am Stil – und verzehrte mich ebenso schnell.

Sinnhaft bis zur endlichen Wahrheit.

Verboten ehrlich. Verboten glücklich.

Ich brauchte keinen großen Worte mehr gegen dein Schweigen, ich brauchte meinen Körper und Zeit.

Ich lag im Moos, neben einer Ginsterhecke. Der Ginster kehrte ebenso wieder wie die Stadt im Norden, der Hafen im Süden, wie eine Erinnerung an ein ganzes anderes Leben.

Dein zHer hal(l)te in mir wi(e)der.

Immer.

Erinnerst Du dich an die Zeit vor dem Morgen?

Zwischensequenz

Veröffentlicht in Einzel.heiten, un.e:motional am Juli 1, 2009 von summertimegirl

Song of the day: Hungry heart

Gefühl des Tages: Neugierde

Zustand der Wohnung: nur noch halbquaotisch

Probleme des Tages: Zu wenig Zeit für den Sport/Rucksackumtausch/Schuh – und Topfkauf

Erkenntnisse: Die Nacht war viel zu kurz – aber der Abend war schön.

                             Es ist gut Freunde zu haben – aber manchmal auch total anstrengend.

                            Wenn man Sonnenblumen in einen Topf mit Wasser stellt, erholen sie sich wieder.

                            Manche Dinge ändern sich nie – oder man erkennt die Änderung nicht.

                            Ich sollte meinen “Spruch” ändern: Das Leben ist nicht immer lebensgefährlich (ok, das auch) -

                             das Leben ist auch fast immer lebensWERT.

Radiosender: die neue 107,7.

Bester Service heute: der Bäcker um die Ecke.

Lecker heute: reife Kirschen, Guakamole, Cola light und nachts ein Baileys auf der Terasse.

 

In diesem Sinne….

 

In diesem Sinne.

Ein Tag wie kein anderer

Veröffentlicht in 1 am Juni 30, 2009 von summertimegirl

Eigentlich sollte ich schlafen…
Eigentlich sollte ich…

Aber es gibt noch ein zwei Momente des Tages, die hier festzuhalten sind. Nur für mich, damit ich sie nicht vergesse…

Satz des Tages:
Dann halt halt die Wassermelone davor!

Gefühl des Tages.:
M,J,C,J,M(N),S,S – weil es immer so sein wird, gut so ist wie es ist, auch wenn es möglicherweise falsch war wie es war.

Und egal was Ihr sagt, gesagt habt, sagen werdet.

Es ist richtig was ich fühle.

Und diese Sehnsucht hat genauso Raum und Recht wie alles andere…

 

Aber auch dazu bald mehr an Gedanken.

 

[realitäts]~[verliebte]

Lieb.losigkeiten

Veröffentlicht in 1 am Juni 29, 2009 von summertimegirl

Lieb.losigkeiten

Lass die Leinen los.
Der Wind legt sich auf deine Hände.

Im Vorwärts träumen wir.
Von Drachenkindern, Seesternskeletten
und jenem Lächeln, dass mich morden lässt.

Lass die Leinen los.
Greif nach der Hand der Liebsten.
Und nach meiner.

Zwischen den Bootswänden
nur die Stille einer Liebe,
die tiefer ist als jede Trauer,
die sie in Stein legen kann.

Ist der Vogel an der Kette
die Liebe, mit der ich Dich
einst gefangennahm?

Lass los.
Ihn.
Dich.
mich.

Nur in ihrer Umarmung können
wir noch untergehen.

well being

Veröffentlicht in 1 am Juni 29, 2009 von summertimegirl

Es war ein erkenntnisreiches Wochenende. Für mich.
Leider wohl auch für jemanden, der mir am Herzen liegt.

S. sollte ich Dir wehgetan haben, durch das was ich bin, verzeih mir.

Neben Gewitter und 3 Tagen ohne Telefon gab es ein lange ersehntes Lob von Chef, schwierige Gedanken, wertvolle Gespräche und viel Ruhe.

Und ganz viel Sicherheit.
Sicherheit was meine Pläne angeht.
Ich habe wieder welche.

Gefühle darüber wo mein Leben hingehört.

Ein Umbau meines “white picket fence”, den ich mir aus einer Not heraus gebaut habe, die nie bestand.
Ich weiß nicht wann sie auftauchte, die Angst, der Zweifel, die Anpassung.
Aber ich weiß, dass ich nichts davon nötig habe.

Es ist nicht so dass ich gerne anders wäre.
Es ist vielmehr so, dass ich den Kern dessen, was ich bin wieder freilegen muss.
Ich gebe mir die Zeit dafür.
Dies ist meine Priorität.
Denn dies ist mein Leben.

Ein ganzes anderes Leben.

Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so frei und so stark war.
[ alleine ]
Das einzige Mal an das ich mich erinnere, war ein Mann an einer Seite.

Nun gehöre ich ganz mir.

Satz des Tages

Veröffentlicht in 1 am Juni 21, 2009 von summertimegirl

Wer will schon ein Reihenhaus, wenn er ein Penthouse haben kann?

Heute geht nichts ohne:
Süddeutsche in der Sonne lesen
Lemon Honey Tee
Huhn mit Erdnusssoße
Religiöse Erinnerungen
Rheinländer mit Nordseewurzeln
Hochdeutsch
nen Schuhanzieher
Brausewürfeln
dem Sinnlich Bild auf dem Schreibtisch
the girls, the girls
the boys, the boys
die Mietzekatze vor dem Fenster
weiße Johannisbeeren

one step forward, no step back

Veröffentlicht in 1 am Juni 20, 2009 von summertimegirl

Ein Tag, der alles beinhaltet, was man von einem Tag erwarten kann.
Philosophie, Sprache, Besuch.
Neue Gedanken, neue Erfahrungen – und eine Mietzekatze, die vor dem Fenster sitzt.

Und doch, tief hinter der Zeit ein leiser Schmerz.
Der Regen, der immer gegen ein Fenster prasseln wird am anderen Ende der Zeit.
Der Raum, in dem ich immer auf einem Bett liegen und eine ShakespeareArbeit schreiben werde.
Das Feld, in dem die Liebe zwischen den Zungen lag.
Die Briefe, die immer an mich gerichtet waren.

Diese Erinnerungen machen mich zu dem, was ich heute bin.
Aber sie machen mich nicht zu dem was ich sein wollte.
Sie brachten mich zu dem was ich sein kann…
Und doch liegt es nun an mir diesen Weg zu gehen.
Alleine.

Mit Reflektionsflächen und Distanzräumen.
Mit Sonne in den Augen, auch wenn jeder Schritt schmerzt.

“we are”.

Hinter meinem “picket fence” bin immer noch ich. Verantwortlich.
Für ein ganzes Leben.
Ein ganzes anderes Leben.